Kinder erobern die Welt – und auch das Internet. Sie begreifen schnell und so mancher Erwachsene hat sich schon gewundert, wie schnell die eigenen Kinder im Netz klar kommen und wissen, wohin sie wollen. Doch das Internet birgt natürlich auch Gefahren für Kinder. Sie müssen daher unbedingt vor Seiten geschützt werden, die nicht für sie gedacht sind, die sie bewusst anlocken wollen oder auf denen falsche Versprechungen gemacht werden. Mit einer speziellen Software können Kinder im Internet geschützt werden. Doch es ist auch die Kontrolle der Eltern, die hier greifen muss. Wenn sie nicht darauf achten, auf welchen Seiten die lieben Kleinen unterwegs sind, kann auch die beste Software nur bedingt greifen.
Unter dem Strich ist das Internet auf jeden Fall ein Gewinn für Kinder. Sie können hier entdecken und spielen, lernen vielleicht sogar neue Freunde kennen. Auch wenn sich solche Freundschaften vielleicht im echten Leben nicht fortsetzen lassen, Spaß bringen sie allemal. Für das Lernen in der Schule gibt es inzwischen eigene Seiten, auf denen Nachhilfe gegeben werden kann oder auf denen sich Kinder informieren können. Diese Seiten sind speziell für das jeweilige Alter aufbereitet. Auch die Computerspiele sind nicht gänzlich zu verdammen, auch hier kommt es wieder auf die Art des Spiels und auf die Altersgerechtigkeit an.
Für Kinder gibt es spezielle Browser, die ihnen das Surfen im Netz erleichtern sollen und mit deren Hilfe auch bestimmte Seiten gesperrt werden können. Allerdings ist die Auswahl der Browser nicht sehr groß und deren Leistungsfähigkeit wird von Experten immer wieder kritisiert. Ein weiterer Kritikpunkt am Internet für Kinder sind die fehlenden Werkzeuge, damit die Kleinen kreativ sein können. Wer spielende Kinder beobachtet, wird feststellen, dass sie mit wenigen Mitteln kreative Lösungen schaffen können. Im Netz bleibt diese Fähigkeit leider auf der Strecke, hier mangelt es häufig an den grundlegenden Werkzeugen.